ja wir sind noch immer in Sydney. Das heisst für alle die es noch nicht wissen ich habe meinen Job bekommen. Ist nicht so gut wie ich zuerst gehofft habe, aber ich verdiene Geld und habe einen Vertrag als Softwareentwickler. Was sich in meinem späteren Lebenslauf sicher gut auswirkt.
Und Lena hat einen Job hinter der Theke eines portugisischen Restaurants in einem riesiegen Einkaufszentrum in unserer Nähe. Sie hat sich zwar auch etwas anderes erhofft, aber als Backpacker nimmt man halt das was man bekommt.
Auf Grund dieser Situation und weil wir unseren Campingplatz in Sydney zu Weihnachten verlassen mussten (der war nämlich schon ausgebucht), haben wir uns auf der Suche nach einem Zimmer gemacht. Das Problem bei den Mietpreisen hier ist das die unglaublich hoch sind. Das macht es schwierig Geld fürs weiterreisen zu sparen.
Nachdem wir uns dann ein paar Zimmer angeschaut haben, ist die Entscheidung auf eine Garagen Wohnung mit eigenem Badezimmer und einer Küchenzeile gefallen. Was uns im Vergleich zu unserem Old Jack, wie ein Palast vorkommt. Die Wohnung liegt etwas nördlich von der Innenstadt, nicht weit weg von Lenas Arbeitsplatz und einer Zugstation mit der ich schnell und günstig zu meiner Arbeit komme. Wir zahlen hier jetzt 250 AUD pro Woche. In der Innenstadt kostet ein kleines Zimmer 400 AUD pro Woche. Und den AUD kann man schon fast 1 zu 1 mit dem € umtauschen.
Das Wetter hier in Australien ist auch nicht das was wir erwartet hatten. Es ist ungefär 25 Grad und regnet jeden zweiten Tag. Erinnert uns stark an Deutschland. ;-) Uns wurde gesagt, dass ist hier in Australien seit 51 Jahren der kälteste Sommer den die gehabt haben. Normalerweise hätten wir jetzt hier immer 30 bis 40 Grad. Die Sydneyer freuen sich über dieses Wetter. Aber heute Heilig Abend haben wir mal wieder einen sehr schönen und sonnigen Tag.
In der Gemeinde die wir besuchen haben wir jetzt auch noch ein paar sehr nette Menschen kennen gelernt. Ein Pärchen hat uns und andere familienlose Menchen am 25. Dezember zu einer internationalen Weihnachtsfeier bei denen zu Hause eingeladen.
Heute am Heilig Abend geniessen wir unsere Kinderschokolade, die wir uns hier sonst nicht leisten. Und zum Abendessen habe ich ein ganz besonderes Geschenk bekommen. In dem Geschenk war ein klumpen Teig, als ich es geöffnet habe. Und das bedeutet ich bekomme heute Pelimenni zum Essen. Ist das nicht cool?
Wie dem auch sei, wir wünschen euch allen eine wunderschöne Weihnachten und falls wir euch vorher nicht mehr sehen ;-) einen guten Rutsch ins neue Jahr.
yeah we are still in Sydeny. That means i have got my contract for the next 6 months and Lena got a job as well. Since we decided to stay longer and the caravan park told us that we must leave before Christmas, we looked for a room. After we visited heaps of rooms we decided to take a beautiful garage appartment which compared with our Old Jack is like a palace. We have a big room with an kitchenaid and an own bathroom.
In the curch we met kind people. One of the couples invited us and other homeless people ;-) to an international christmas party at ther home.
Today on christmas eve we enjoy our good, old, german "Kinder" chocolate. And for dinner i got a special present. Helena makes Pelimeni for us, my favourite meal. :-)
Anyway we wish you alle merry christmas and if we don't see us a happy new year!
das Leben als Backpacker kann schon manchmal beängstigend sein. Ich hatte gerade den letzten Bericht über die Arbeit und das Leben auf der Louis Dreyfus Farm online gesetzt, da kam der Farmmanager zu uns und sagt uns, dass die Getreideernte für unsere Farm ausfällt. Der Farmmanger hatte es nicht hinbekommen, alle Maschinen die wir brauchten zum Begin der Erntezeit zu besorgen und nachher wollten die Farmer ihr Getreide lieber an die Konkurenten verkaufen. Wir waren erst mal alle sehr enttäuscht. Schließlich wurde uns Versprochen, dass wir hier sehr viel Geld verdienen würden. Es gab noch viele andere Getreidefarmen zu der unsere Agentur Backpacker geschickt hatte und die haben auch alle eine ganze Menge Geld verdient. Nur wir haben Pech gehabt, dass wir so einen unorganisierten Farmmanager hatten. :-(
Wie dem auch sei. Wir haben dann noch einen ganzen Tag zusätzlich bezahlt bekommen, als Entschädigung weil wir vier Wochen lang gewartet haben und in dieser Zeit nicht sehr viel arbeiten konnten. Und wir durften auch noch in dem Haus auf der Farm leben bleiben, bis wir entschieden hatten was wir als nächstes machen wollten.
Also haben wir uns dann am Freitag Nachmittag letzter Woche wieder auf die Suche nach Arbeit gemacht. Wir wollten jetzt endlich raus aus Moree und versuchen einen Job in der Grossstadt, Sydney zu bekommen. Ich habe dann gleich mehrere E-Mails mit meinem Lebenslauf an Firmen geschrieben, die nach Softwareentwicklern gesucht haben. Ich wollte es einfach mal probieren. Am Montag habe ich dann ein paar Anrufe und Antworten per E-Mail erhalten. Der für mich interessanteste Job war von einem deutschen Unternehmen aus Berlin, dass in Sydney eine Zweigstelle hat. Dort wurde ein VBA Entwickler gesucht. Also genau das was ich in den letzten fünf Jahren gemacht habe. Die haben mich dann nach einem kurzen Telefonat auch direkt an diesem Freitag zum Vorstellungsgespräch nach Sydney eingeladen.
Also haben wir uns entschieden nach Sydney zu fahren. Wir hatten dann noch einen Backpacker aus Hong Kong der mit uns mit wollte und so sind wir dann am Mittwoch die 700 km nach Sydney gefahren.
Ach ja noch eine anderes Erlebnis. Am Sonntag wollten wir noch ein paar Fotos in Moree schiessen. Und da James, einer der taiwanesischen Backpacker in unserem Haus ein richtig talentierter Fotograf ist und Spass am fotografieren hat, haben wir ihn gefragt ob er mit will um ein paar Fotos von uns zu machen. Er hat sich dann gleich seine super teure Spiegelreflexkamera mit mehreren Objektiven geschnappt und dann sind wir in die Stadt zum Fotoshooting gefahren. Anschliessend haben wir uns gedacht, tuen wir James einen McSundae aus. Als wir dann bei McDonalds stehen hat er irgendwie an der Tür rumgespielt und wollte die aufmachen und dabei ist ihm dann unser Türgriff abgebrochen. Er hat sich dann sehr schlecht gefühlt, obwohl wir ihm versichert haben das es wahrscheinlicht auch demnächst bei einem von uns passiert wäre. Wie dem auch sei ein bisschen geärgert habe ich mich schon und dachte nur wären wir nicht zu McDonalds gefahren, dann wäre das wahrscheinlich nicht passiert.
Er hatte aber noch die ganze Nacht ein schlechtes Gewissen und hat uns dann als Entschuldigung ein Video aus unseren Fotos zusammengeschnitten. Und das ist so gut geworden, dass ich mir gedacht habe der hätte auch die ganze Tür dafür kaputt machen können. ;-) Na gut das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber überzeugt euch selbst. Das Video findet ihr am Ende des Berichts, da seht ihr dann mal wie ein Abend in unserem Leben hier in Australien so aussieht.
Ok, kommen wir wieder zurück zur Sydney Geschichte. Den ersten Tag haben wir damit verbracht eine möglichst günstige Unterkunft für uns und unsere Van zu suchen, da unser Budget jetzt ziemlich eng geschnürrt ist. Das ganze hat sich dann aber als schwieriger erwiesen als zuerst erwartet. Die ganzen Hostels in Zentrum Nähe haben nämlich keine Parkplätze. Also haben wir uns für einen Campingplatz in einem Park entschieden, von dem aus wir mit der U-Bahn bequem und schnell in die Stadt kommen.
Heute dann sind wir früh aufgestanden um uns fertig zu machen, damit ich pünktlich zu meinem Vorstellungsgespräch komme. Irgendwo zwischen all den Wolkenkratzern im Zentrum haben wir dann auch das Gebäude mit dem Büro des Unternehmens gefunden, bei dem ich mich vorstellen sollte.
Wir haben uns zwar auf diese Gelegenheit gefreut, aber um ehrlich zu sein haben wir nicht all zu viel Hoffnung in diesen Job gesetzt. Den zum einen sucht man einen Softwareentwickler nicht mal eben für einen Monat, sondern will ihn nach einer Einarbeitungsphase auch länger binden und mit meinem Visum darf ich nicht länger als 6 Monate bei einem Arbeitgeber arbeiten. Zum anderen ist mein Englisch noch lange nicht so gut als das ich damit jemanden beeindrucken könnte. Also haben wir uns gedacht es ist wahrscheinlich einfach nur ein neuer Erfahrungswert den ich hier sammeln kann.
Als ich dann im Büro angekommen bin, war der Entwickler welcher mit mir mein Bewerbungsgespräch hatte noch nicht bei der Arbeit. Es war 10 Uhr Morgens noch ein bisschen zu früh. ;-) So lange hat mir dann schon mal ein anderer, freundlicher Kollege erzählt was die alles von mir erwarten und wie die Arbeit dort so abläuft. Er hat mich auch gleich gewarnt, dass die dort normalerweise nicht vor 22 Uhr Abends nach Hause gehen. Das Unternehmen hier in Sydney ist aber auch noch ziemlich in der Gründungsphase. Die haben vor drei Monaten dort mit drei Leuten angefangen und heute sind dort über 150 Personen angestellt.
Dann kam Mike auch endlich (der Entwickler mit dem ich den Termin hatte), der am Tag zuvor erst um 23 Uhr nach Hause gehen konnte und deshalb heute ein wenig später zur Arbeit gekommen ist. Er schien für mich, erst mal wenig überzeugt von mir zu sein und fing mir an zu erzählen was ich alles können müsste und was für Aufgaben auf mich zu kommen würde. Das gute war das mein letztes Projekt bei Jericho eine ähnliches war und so konnte ich ihm erzählen was für Erfahrungen ich bisher habe. Danach hatte er auf einmal ein Lächeln im Gesicht und versuchte mich nur noch davon zu überzeugen, wie gut dieser Arbeitsplatz doch für mich sei, was für Möglichkeiten ich dort habe um schnell in sehr gute Positionen aufzusteigen und das ich in verschieden Orten, wie z.b Philippinen, Singarpur, Brasilien oder auch Deutschland für die arbeiten könnte. Er hat mir dann das ganze Unternehmen gezeigt und mich für nächste Woche zur Probearbeit eingeladen. Dann können wir sehen, ob ich mit deren Problematik zurecht komme und wenn ich Spass daran habe und die mit mir zufrieden sind kann ich da direkt bleiben. Dieser Job ist für mich auch eine super Gelegenheit für die Zukunft. Ist halt schon was anderes, ob man in Australien nur auf einer Farm gearbeitet hat oder ob ich dort auch Erfahrungen in meinem tatsächlichen Beruf gesammelt habe.
Also konnten wir mal wieder voll erstaunen miterleben, dass wenn Gott eine Tür schliesst er woanders ein andere Tür wieder auf tut. Und wir lernen erneut wie sehr wir ihm doch in allen Dingen unseres Lebens vertrauen können. Für einige mag Gott damit vielleicht nichts zu tun zu haben. Aber ich weiß genau es gibt nur sehr, sehr wenige Backpacker die in Australien für so eine Arbeitsstelle überhaupt eingeladen werden, weil sie halt nicht länger als 6 Monate dort arbeiten dürfen und es gibt noch weniger die so eine Stelle auch bekommen. Und es ist auf keinen Fall selbstverständlich, dass ich hier ein Unternehmen finde das einen VBA Entwickler für ein Projekt sucht, welches meinem letzten Projekt in Deutschland sehr ähnlich ist.
Wie dem auch sei noch habe ich die Stelle nicht zu hundert Prozent und ich bin auch ein wenig ängstlich, ob ich meine Mitarbeiter nächste Woche zufrieden stellen kann. Schliesslich ist es jetzt schon 3 Monate her das ich zuletzt was entwickelt habe und man bekommt so schnell das Gefühl, dass man nicht mehr weiß wie das geht. Ausserdem bekomme ich alle meine Aufgaben in einer Sprache die ich nicht sehr gut beherrsche. Zusätzlich dazu kriege ich auch noch einen Assistenten an die Seite gestellt, um den ich mich dann noch kümmern muss. Es gibt als noch so einige Hürden die zu nehmen sind. Ich bin mir aber sicher, wenn Gott mich genau hier jetzt haben will dann werde ich auch all das meistern. Und wenn nicht brauche ich auch keine Angst haben, da er uns nicht im Stich lässt.
Ach ja das Unternehmen für das ich am Dienstag anfange zu arbeiten (auf Probe), betreibt die Seite "www.theiconic.com.au" an deren Aufbau ich mit wirken soll. In Deutschland betreibt das Unternehmen unter anderem "www.zalando.de" oder "www.eDarling.de".
the life as a backpacker is not always easy. Our Job in the wheat harvest ends because we don't get wheat. The problem was that our farm manager didn't request the equipment for the harvest in time. And so the farmers sold the grain to other companies. At first we all were frustrated because we expected to earn here a lot of money, how they promised. But now we had nearly nothing to travel further. They paid us one day as compensation and let us stay in the house on the farm so long until we decided what we want to do next.
So we looked again for jobs. This time i tried to get a job in my industrie as software developer. A german company with a branch in Sydney searched for a VBA Developer. That is the same job i did in Germany. So after a chat on the phone they invited me on friday to a meeting in Sydney. So we decided to drive on Wednesday to Sydney and took an other guy Ka from Hong Kong with us and drove the 700 km to Sydney.
Oh befor i go on i have to tell an other story. On Sunday we decided to take pictures for a christmas present for our families. James a taiwanese guy from our house is a talanted photographer ans so we asked him if he could take the pictures. He made us after that an amazing video. See for yourself. And so you guys can see how an evening in our live in Australia looks like.
Back to our story about Sydney. On the first day in Sydney we searched a place to stay for us and our campervan. It was not so easy as we guess but we found now a caravan park in the Macquaire Park. From here we get fast and easy to the city.
On friday than i had my appointment for the job i wanted. Honestly we didn't have to much hope in this job because it is not so easy to get this kind of job as a backpacker. My visa allowes me to work only 6 month for one company and normaly you don't need someone for less than this time. But during the meeting i began to understand that this job is similar to my last project for my company in Germany. So it was the best opportunity to start a job in my industrie here in Australia. And it seems that the people in this company liked me and wanted me as well. So i try now to work next week and than we will see how it is for both of us. And if they are happy with me and i want this job it looks that i can start there.
Soweweresurprisedonce againfullyexperiencethatwhenGodclosesa doorhe opens again a doorsomewhere else. And we learned an other time that we can trust him always. I don't have the job for sure now. But if God wants that i should stay now here than i will be sure to get this job. And that makes me happy to know that.
The company for that i start to work next week operates the website www.theiconic.com.au.
wir sind jetzt seid drei Wochen bei unserer neuen Farm, der Louis Dreyfus Farm. Und die Getreide Ernte hat bei uns noch nicht angefangen. Ok, in der ersten Woche waren wir zwar nur zum Training hier, aber danach wollten wir eigentlich anfangen zu arbeiten. Bisher können wir aber jede Woche immer nur ein paar Tage arbeiten, weil wir erst mal nur Sachen für den Harvest vorbereiten können. Das ist zwar nicht so schön, aber bald muss es ja richtig los gehen.
Heute haben wir z.B. 8 Stunden draußen bei den Scheunen und Bunkern gearbeitet und das ganze bei 38 Grad Außentemperatur. Das ist unsere aktuelle Rekord Höchsttemperatur in Australien. Aber die Arbeit ist nicht all zu schwer. Wir müssen entweder Stappler, LKW, Bagger oder einen kleinen Buggy fahren und weil wir noch nicht so viel zu tun haben sollen wir auch noch üben damit um zu gehen und die Getreidemaschinen bedienen. Also lange nicht so anstrengend wie Erdbeeren pflücken.
Leben tuen wir in einem Haus auf der Farm mit acht anderen Backpackern. Davon sind vier Leute aus Estland, eine aus Frankreich, einer aus Hong Kong und zwei aus Taiwan. Und zwei andere aus Taiwan leben in der Stadt, weil für mehr als 10 Leute kein Platz im Haus ist. Wir müssen also nichts für die Unterkunft zahlen. Unsere Klima funktioniert nur nicht so gut, aber Morgen soll sich das ein Profi mal anschauen. So warten wir also in der Hitze auf unseren 12 Stunden Arbeitstag, der jederzeit anfangen kann.
Es gibt also nicht allzu viel neues von uns zu berichten. Unser Auto haben wir heute von der Werkstatt abgeholt. Wir haben das vor zwei Wochen untersuchen lassen und dabei haben die ein paar Probleme festgestellt und so mussten wir es in der da lassen. Der Motor hört sich jetzt wieder richtig gut an, hat uns aber auch eine ganze Menge Geld gekostet. :-(
Ach ja und wir gehen hier öfter joggen und schwimmen, weil wir uns mit Lena überlegt haben am Sydney Triathlon teilzunehmen. Wenn wir nach unserer Laufrunde wieder zum Haus zurück kommen haben wir immer einen Haufen Fliegen auf unserem Rücken sitzen. Die wollen bei der Hitze wohl nicht fliegen und setzen sich dann auf uns hinab. Aufjedenfall haben wir letztens mal gezählt wie viele Fliegen Lena auf dem Rücken hatte und das waren insgesamt ... . Ja ratet mal. Was denkt ihr wie viele Fliegen hatte Lena auf ihrem Rücken?
we are now since 3 weeks on the louis dreyfus farm. At the moment the harvest doesn't start and so we are still waiting for our long shifts. We hope it will start soon because on other farms in this area the harvest is already start but we don't know it for sure. So we work mostly only 2 days per week for 8 hours.
This week we worked now 3 days and tomorrow again so it is a very good work for us. The hourly wage is really good. So it will be compaire with the other weeks a very good week for us. The first day this week we had 38 degrees. It was our hottest day since we are in australia.
We live here on the farm in a house with 8 other people. We pay nothing for living here. The air condition is still not working but tomorrow shall someone come who repairs it. We hope so.
We also get our car today back. It was for 2 weeks in the car garage. The engine sounds now very good but it was really expensive.
We have decided to participate in the Sydney triathlon. So we run and swim often. If we come back to our home of our running track we have a lot of flies on our back. The last time we count the flies on Lenas back. And what do you think how much flies sit on her?
es ist Frühling in Australien. Wir liegen gerade in einem schönen, aufblühendem Park und geniessen die Sonnenstrahlen dieses Tages bei 30 Grad Aussentemperatur. Neben uns büffeln die Schüler in der Highschool. Ihre Pausen verbringen sie an diesem schönen Tag draussen auf dem Pausenhof. Mittags strömen die einheimischen Arbeiter zum Essen auf die Parkbänke. Mütter kommen mit ihren Kinden hier her, damit die Kleinen sich auf dem Spielplatz mit einem riesiegen Spielturm austoben können. Lena ließt ihr Buch damit sie bald perfekt Englisch sprechen kann und ich schreibe gerade diesen Bericht und höre dabei schöne Musik. "Enjoy" sagen die Australier uns immer wieder, was soviel heisst wie geniess die Zeit. Und genau das machen wir gerade.
Wir sind jetzt wieder zurück in Moree, wo wir bald wieder anfangen zu arbeiten. Unseren Urlaub in Scotts Head am Meer, haben wir mit essen, schlafen, lesen und surfen verbracht. Wir hatten einen perfekten Strand zum surfen. Unser Surflehrer Paul, war ein ehemaliger Profisurfer der vor ein paar Jahren noch zu den besten Surfern der Welt zählte. Und das gute war das wir in so einem kleinen Dorf waren, dass wir unter der Woche seine einzigen Schüler waren. Also hatten wir so zu sagen privat Unterricht und das ganze für einen unschlagbaren Preis.
Surfen ist gar nicht so schwer, wie wir das zuerst vermutet hatten. Ok ich meine so surfen wie unser Surflehrer werden wir wahrscheinlich nie mehr schaffen. Aber eine Welle zu reiten haben wir bei ihm schon nach der ersten Stunde geschafft. Mal hat es ein wenig besser geklappt und wir haben es geschafft so eine Welle bis zum Strand zu reiten. Und manchmal sind wir beim Aufstehen auf das Surfboard schon wieder gestürzt. Vor allem Lena hat schon nach den ersten drei Stunden so einige richtig gute Wellen erwischt.
Am zweiten Tag haben wir unsere Surfstunde dann schon um 8 Uhr Morgens angefangen und das war wie sich herausstellte eine richtig gute Entscheidung. Als wir zur Surfschule kamen sagte Paul uns dann, dass es heute ein richtig guter Tag ist. Die Wellen sind schön groß und einige Wale habe er auch schon gesehen. Ok, Wale haben wir dann nicht gesehen, aber als wir dann am Surfen waren, schwammen neben uns in den Wellen die Delphine. Oder wenn wir auf die nächste Welle gewartet haben sprangen die neben uns heraus. Und plötzlich tauchte dann auch noch, direkt neben uns eine Schildkröte auf um Luft zu schnappen. Na ja und dann hatten wir noch ein paar richtig coole Wellen zum surfen.
Also für alle die es bisher noch nicht ausprobiert haben, surfen oder zumindest Wellen reiten macht richtig viel Spass. Mit ein bisschen Übung kann das auch relativ schnell jeder lernen. Falls ihr also die Gelegenheit habt, solltet ihr das unbedingt ausprobieren. Von einem Rentner auf unserem Campingplatz wurden wir aber gewarnt. Er sagt es ist wie eine Droge man kann damit nicht mehr aufhören. :-)
Na gut ich leg mein Notebook dann mal zur Seite und werd dann auch noch ein bisschen mein Buch lesen. Schließlich will ich auch noch ein bisschen Englisch lernen. Die nächsten Wochen werden bei uns dann hauptsächlich mit Arbeit gefüllt werden, darum erwartet nicht zu viele, neue Berichte. Ein Polizist sagte uns wir sollen unseren Schlaf jetzt geniessen, denn wenn wir anfangen zu arbeiten gibt es nur noch vier Stunden Schlaf pro Tag.
it's spring in australia. We lie in a beautiful, burgeoning park an enjoy the sunbeam of this day by 30 degrees outside temperature. Next to us learn the pupils in the highschool. In the breaks they are outside in this beautiful day. At lunch time the locals flow to the parkpanks. Mother's come with there children so they have fun on the playground. Lena reads a book to learn english and i sit with my notebook write this report and listen to beautiful music. "Enjoy" say the australian often to us and that is it what we are doing. We are back in Moree where ore work start now. In our holidays in Scotts Head we eated, slept, read and surfed. Scotts Head is a small town and so we where the only pupils in the surfschool. Paul our teacher was years ago a professional surfer.
We had a lot of fun to learn surfing and to ride the waves is awesome. On one day next to us jump dolphins out and a turtle was gasping for air. That was an amazing day. The waves were huge and to ride the waves made a lot of fun.
Ok but this week start our work in the wheat harvest and then we will not have time to write so many reports. A police officer told us we should enjoy our sleep now because if we start to work we will only sleep four hours a day.
mittlerweile haben wir die Arbeit auf der Stahmann Farm abgeschlossen und geniessen unseren wohlverdienten Urlaub. Aber ein paar Sachen zu den letzten Wochen gibt es doch noch zu erzählen. Zum einen haben wir auf der Farm unserern ersten Koala gesehen. Das sind aber sehr, sehr faule Tiere. Er saß die ganze Zeit auf seinem Ast und starrte uns an und mehr hat er auch nicht gemacht. Für unsere Arbeitskollegen war das genau so ein spannendes Erlebniss wie für uns. Jeder der die Koalas vor uns gesehen hat, hat erst einmal ein paar Fotos mit seinem Mobiltelefon gemacht und uns die dann nachher ganz stolz präsentiert. Da haben wir uns auch gedacht, ihr seid doch Australier! Habt ihr noch nie einen Koala gesehen?
Morgens auf dem Weg zur Arbeit begrüßte uns immer ein Känguru Rudel. Die in unserer Pflanzenaufzuchtstation die Nüsse klauen wollten. Hier auf der Farm leben ungefähr 50 Kängurus. Wir haben jetzt in den letzten vier Wochen ca. 10.000 Nussbäume gesäet.
Zum Trinken haben wir immer frischgepressten Orangensaft gehabt, weil Dave ja einen Orangenbaum im Garten hat. Außerdem hatte er noch ein Paar andere Sachen, wie Erbsen, Zweibellauch, usw. Die versorgen sich hier halt mit vielem selbst und tauschen ihr Gemüse, Obst, Eier und Fleisch untereinander aus. Eines der Hobbys ist hier z.B. mit Hunden auf Schweinejagd zu gehen. Es gibt hier in der ganzen Gegend sehr viele Wildschweine. Diese Schweine verkaufen sie dann auch weiter und verdienen sich so am Wochenende mal eben 1.000 $. Wir haben auch schon überlegt in das Schweinegeschäft einzusteigen, allerdings fehlt uns ein gescheiter, riesiger Hund und die Jagderfahrung. ;-) Zur Abwechslung jagen sie dann auch manchmal Kängurus und dann gibts "roo meat".
Am Samstag nachdem unserer Arbeitswoche zu Ende war sind wir an die Küste nach Scotts Head gefahren. Hier verbringen wir jetzt unsere Woche Urlaub um wieder fit für den nächsten Job zu werden. Nächste Woche beginnt dann Lena wieder mit der Arbeit und ich steige eine Woche später ein. Wir arbeiten dann auf einer Getreidefarm, wo wir bei der Ernte helfen sollen. Eine Unterkunft für uns und die 16 anderen Backpacker haben wir dann auch schon mal auf der Farm und von dem Rest lassen wir uns dann überraschen wenn es los geht. Wir plannen dort bis kurz vor Weihnachten zu arbeiten und dann wollen wir weiterreisen.
we have done our work on the Farm and enjoy now our holidays. But a few things from the last weeks we want tell you. On the farm we saw our first koala. They are very lazy animals and the only thing he made was gazing at us.
On the way to work we saw every day a kangaroo pack. They wanted to steal our pecan nuts. We plant approximately 10.000 pecan nut trees in the last four weeks.
On saturday we leaved the farm and drove to Scotts Head on the coast. Here we relax now and want to take a few surf lessons before for Helena next week the work starts. I start a week later. In the next two month we work on a grain yard in the wheat harvest and after that we want to travel further.
wir sind zur Zeit am Arbeiten und haben die erste Woche auch schon hinter uns. Wir hatten zwar vorher auch schon so einige Job Angebote, aber bisher waren wir uns immer unsicher ob die Angebote die Richtigen für uns waren. Das Problem war nur, dass uns langsam das Geld ausging und wir nicht all unsere Reserven verbrauchen wollten. Aber Gott hatte einen anderen Plan mit uns und nun haben wir diesen super Job auf der Stahmann Farm, der größten Pecannuss Farm der Welt. Pecannüsse sind ungefähr das gleiche wie Walnüsse nur ein bisschen kleiner.
Wir arbeiten von 6:30 Uhr bis 15:00 Uhr mit einer Frühstückspause von 9:00 Uhr bis 9:15 Uhr und einer Mittagspause von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr. Die Pause und der Feierabend fangen hier auch noch immer 10 - 15 Minuten früher an. Wir bekommen gerade die ausralische Arbeitsmoral vermittelt: "Was wir heute nicht schaffen können wir auch noch Morgen machen." ;-)
Die ersten Tage haben wir in einem "Hotel" in Gravesend einem kleinen Dorf, wo vielleicht ein paar 100 Menschen Leben. Wir und die zwei anderen Backpackerinnen, Josy und Tanja waren die einzigen Kunden dieses Hotels. Darum war das Hotel hier im Outback auch super billig. Wir haben hier für eine ganze Woche ungefähr so viel bezahlt, wie in Hervey Bay (Fraser Island) oder so für eine Nacht auf einem Campingplatz.
Nach zwei Tagen auf Arbeit hat uns Dave, ein Mitarbeiter auf der Farm zu sich nach Hause eingeladen. Er lebt hier auf der Farm in einem der zwölf Häusern für die Mitarbeiter. Er hat hier halt keine Nebenkosten und noch zwei freie Räume. Er wollte ein bisschen Gesellschaft und so brauchen wir jetzt überhaupt nichts für die Unterkunft zahlen. Am Sonntag sind wir dann zu ihm gezogen. Er hat dann erst mal Mittag für uns gemacht, Burger und Schokoladenkuchen und danach ist er mit uns durch die ganze Farm gefahren und hat uns alles gezeigt. Anschließend sind wir zum Angeln an den Fluss gefahren. Wo Josy nur einen kleinen Fisch gefangen hat, den wir dann aber wieder frei gelassen haben. Zum Angeln werden aber keine kleinen Regenwürmer genommen, sondern die Maden, die bei Bear Grylls auf der Speisekarte stehen. Nachdem erfolgslosen Angeln sind wir zurück, wo Dave uns dann zum Abendessen Lamm und Gemüse gemacht hat und dann gab es noch Süssigkeiten und Eis. Also es geht uns hier echt gut und wir füllen uns mal wieder ein bisschen wie zu Hause. :-)
Am Montag ist der Gründer der Farm und der aktuelle Boss vorbei gekommen. Wir standen gerade auf dem Feld und waren am Arbeiten als über unseren Köpfen ein kleines Privatjet vorbei flog und auf der Wiesen neben uns landete. Da die Entfernungen hier ganz anders sind als in Deutschland scheint das aber auch ganz normal zu sein, dass so jemand sein eigenens Flugzeug besitzt. Damit man hier zum Beispiel von einer Stadt zur nächsten kommt, braucht man im Durchschnitt würde ich schätzen 50 bis 100 km. Und dann ist das so eine Stadt wie Freckenhorst, was wir ja eher als Dorf bezeichnen würden. ;-) Der Gründer der Farm konnte sogar ein paar Sätze deutsch mit uns reden. Und auch sonst waren hier alle sehr zufrieden mit uns, weil wir so gut gearbeitet haben. Als die Farmmanager unsere Mitarbeiter gefragt haben, wie wir arbeiten haben die gesagt: "Die Arbeiten wie Roboter." Und das haben die nicht vor uns gesagt, dass hat uns Dave später erzählt.
Als der Gründer und der aktuelle Boss hier waren, dass passiert nicht jede Woche, da beide normalerweise irgendwo an der Küste wohnen, gab es hier nach Feierabend einige Snacks und Getränke. Und unser Dave hat sich dann beim Chef zum Abendessen eingeladen. Nachdem er dann Abends zu Hause war, hat man ihm schon angesehen das er ein paar Bier zu viel getrunken hatte. Er hat sich dann dirket schlafen gelegt, weil wir ja am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Und am nächsten Morgen dann als wir bei der Arbeit waren, gibt es immer eine Besprechung mit allen Mitarbeitern bevor wir anfangen, da fragte der Boss ob irgend jemand seine Schuhe gesehen hat. Er hatte sie seit Montag Abend nicht mehr gefunden. Als wir dann zu Dave ins Auto gestiegen sind, sagte er ganz kleinlaut: "Ich glaube ich habe die Schuhe vom Boss an. Das sind nämlich nicht meine Schuhe." Er war an dem Morgen halt ein wenig unorganisiert und so sind wir dann noch erst mal zu ihm nach Hause um die Schuhe vom Boss zu holen und sie ihm vorbei zu bringen. Das ganze war ihm dann sehr peinlich und für uns war das ein amüsanter Start in den Arbeitstag. Aber normalerweise ist Dave nicht so betrunken und auch nicht so verwirrt, er ist hier wahrscheinlich mit Abstand der vernünftigste und beste Mitarbeiter, deswegen fand der Chef das auch überhaupt nicht schlimm.
Wir werden jetzt noch die nächste Woche ganz sicher hier bleiben und dann wissen wir noch nicht wie lange die Arbeit für uns reicht. Kann sein das wir dann noch eine Woche oder eine halbe Woche länger bleiben, aber das stellt sich dann erst Ende nächste Woche raus. Wir haben hier so gut gearbeitet, dass die uns alle zur Erntezeit im April eingeladen haben. Dann können wir hier 7 Wochen lang jeden Tag 10 Stunden arbeiten und wie die hier alle sagen richtig viel Geld verdienen.
Ok das wars dann erst mal wieder von uns. Also bis zum nächsten mal.
at the moment we are working on the Stahmann farm. It is the biggest Pecannut farm in the world. Before we started here we had some jobs where we could start. But we never were sure if we should do it because they often were not so good. Got had an other plan for us and now we have really good job here.
After a few days work here on the farm, dave a workmate envited us to live by him at home. So we drawn to him. He lives in a house on the farm so we have now not a far way to work.
On the first day he cooked for us burgers, lamb with vegitables also we had an awesome chocolate cake, sweets and ice cream. He went with us to the river for fishing but we only catched a small fish. For fishing we don't use small earthworms we use the maden which Bear Grylls eat. So we started to get a home here in Australia.
On Monday the founder and the owner came to the farm. They flew with a private jet above our heads to the farm as we were working. The founder could talk to us a few sentences in german. After we work we got snaks and drinks. We work here every day if the weather is good from 6:30 am to 15:00 pm. And we have a smoko from 9:00 pm to 9:15 pm and a lunch break from 12:30 pm to 13:00 pm. Our workmates are happy how we work. And so the envited us to work in the harvest time which started in the end of april. It will be a really good job were we can work seven weeks every day 10 hours. And they all say it will be very, very good payed.